Secret Memoirs Of A Forced Fate Trackliste :

01. The Observation
02. Arbitrary Arrested
03. Instructions
04. Beyond The Archipelagos
05. The Fields Of Death
06. At Hell´s Door
07. Haunted By Visions
08. Cursed
09. Storming The Residence
10. Act Of Creation

The Whiplasher

www.the-whiplasher.at
von Pampo

Man nehme eine Schüssel thrashigen Metals, füge in gleichen Teilen Death Metal Vocals hinzu, jagt alle Ingredienzien durch einen Mixer – et voila! Fertig ist ein monotoner, graubrauner Brei. Falsch gedacht! Die Meisterköche von Act of Creation bieten mit ihrem Debütalbum Secret Memoirs Of A Forced Fate einen gutverdaulichen, exquisiten Ohrenschmaus ab. Nach einem einstimmenden Intro wird schnell klar, dass die Band mit ihrem Versprechen ‚Intensive Death Metal’ Wort hält. Dennoch beschleicht einem bereits nach den ersten vier Tracks des Albums das Gefühl, atemlos durch ein Feuerwerk von rasenden Gitarrenklänge und genretypischen Death-Metal-Vocals gehetzt zu werden. Diese Atemlosigkeit tut der Lust nach Mehr jedoch keinen Abbruch und macht Gusto auf mehr. - ist der Kessel hier ersteinmal am Dampfen, wird an Zutaten wie tiefe Growls und brodelden Trahs nicht gespart. Mit reichlich Spielfreude und Talent versehen, wird dieses.10-Track-starkes Menü abgerundet . Als geheime Zutat fungieren Auftritte verschiedener Gastmusiker, die das Gesamtwerk zusätzlich abrunden.
Fazit: Für Kenner und Gourmets des Genres die Empfehlung des Tages – für Genrefremde und Kostverächter wäre es nicht verkehrt eine Kostprobe zu riskieren. 9/10 Punkte


Rock Hard Nr.279

www.rockhard.de
von Ronny Bittner

Act Of Creation bieten amtlichen Death Thrash,der gerne auch mal groovige Töne anschlägt und sehr professionell klingt.
Kein Wunder:
AOC sind aus der Asche von E 605 entstanden,die mit Ihren beiden Veröffentlichungen schon einigen Staub im Untergrund aufwirbeln konnten.
Selbiges sollte auch AOC spielend gelingen !
Die Gitarrenfraktion schüttelt sich scheinbar mühelos eine starke Riffsalve nach der anderen aus dem Ärmel und auch die Science Fiction Konzeptstory zeigt, wie passioniert die Jungs bei der Sache sind.
Für die Zukunft wünscht mann sich nur ein bisschen abwechslungsreichere Vocals und ein Schlagzeug, das nicht ganz so sehr nach Drumcomputer klingt.


Metal Underground Webzine

www.metal-underground.at/

Seit 2007 frönen die Germanen Act of Creation dem Thrash Metal. Der Name der Hessen Jungs steht aber nicht nur astrein für Thrash Metal, nein auch viele andere Elemente aus dem Melodic als auch Death Metal Bereich verbinden J.F. (voc), CS (guit), K@i (bass) und Dread (drums) sehr gekonnt miteinander.
Das letzte Werk nennt sich „Secret Memoirs of Forced Fate“ und wurde als erstes Lebenszeichen in Eigenregie eingespielt. Eigentlich unglaublich, denn was man mit dem ersten Output parat hat, setzt eine ganz große Messlatte.
Mit verzogenen Gewitterwolken, Blitz, Donner und Endzeitspiellärm wird die Langrille mit dem Intro „The Observation“ gestartet.
Weiter geht es dann nahtlos mit „Arbitrary Arrested“ welches ordentlich dahin brettert. Zwar sind etliche Old School thrashige Elemente eingebaut worden. Doch weites gehend vollzieht man das Programm hier in einem ordentlich flotten, groovigen Stil. Dieses Grundkonzept verfeinert man noch mit einigen melodischen Einwürfen, diese wären aber nur von kurzer Dauer und das Thrash Kommando gibt wieder ordentlich Gas.
Auch das nun folgende „Instructions“ glänzt mit einer alles übertönende Bretterschlagseite. Doch hier geht es weniger melodischer von statten wie beim Vorgänger. Dafür kommen vielmehr Death Einflüsse zum Tragen und dadurch wirkt die Rhythmik deutlich zahniger und schärfer. Die immer wieder kehrenden Circle Pit Blitze setzen dem Ganzen noch einen drauf und durch dieses Elemente wird auch das Tempo kurzerhand immer wieder noch um einen Tick mehr gesteigert.
Kurzerhand bremst man als Einleitung von „Beyond the Archipelagos“ das Tempo erst einmal. Doch lange braucht man auch hier nicht wirklich darauf zu warten das dem Hörer eine deutlich schnellere Windstärke um die Ohren gepfeffert wird. Allerdings im Gegensatz zu den beiden Vorgängern merkt man deutlich die Verminderung der Geschwindigkeit. Sprich es wird nicht unbedingt durchgehend Stoff gegeben und so bietet die Formation hier etliche kurze Breaks, bevor man wieder nach Leibeskräften feuert.
Mit Schlachtenlärm wird nun in das schroffe „The Fields of Death“ eingeführt. Das Stück glänzt mit seiner rauen und rotzigen Soundeinspielung. Auch wird dadurch ein kleiner grooviger Faktor erreicht. Noch um einige Rädchen mehr wurde hier das Tempo etwas vermindert. Dennoch findet man auch mit dieser Geschwindigkeit locker auslangen und kann zum Bangen locker verleitet. Durch diese Mischform hat man einen kleinen Schwedischen Einschlag bekommen, was auch an der etwas melodischeren Spielform liegt die man hier gewählt hat. Amtlicher Krachmacher mit vielen Breaks die man gekonnt immer wieder auf eine Linie zusammenführt.
Einmal mehr vollzieht man einen sehr melodisch – schleppenden Beginn bei „At Hell's Door“. Doch gleich wird umjustiert und man frönt wieder einer guten und breiten Auswahl an Death, Thrash und Groove Metal Elementen. Allen voran verbinden diese Elemente die satten Melodic Riffs und Solis, bevor wieder rauer und schroffer ein gutes Bretterprogramm geboten wird. Auch wirkt der Track wesentlich verspielter, was aber nichts macht, denn die German Thrasher verheddern sich hier nicht sonder wagen diesen Schritt ganz sachte. Tolle Abwechslung die hier an der sechsten Stelle steht.
Etwas moderner geht man es nun beim darauf folgenden „Haunted by Visions“ an und auch der Melodic Pegel schnellt steil nach oben. Weiterhin baut man auf eine gute Death/Thrash Version der melodischeren Art. Die Mixtur wird uns aber immer wieder wutentbrannter vor den Latz geknallt, bevor man sich wieder deutlich verspielter präsentiert.
Tolles Bretterriffing das man nun bei „Cursed“ vom Stapel lässt. Gleich vom Fleck weg hat es die Truppe auf unsere Nackenmuskulatur abgesehen. Auch durch viele Shouts und dem sehr groovigen Spiel das hier immer wieder in das lodernde Feuer geworfen wird steigert den Circle- bzw. Moshpit Faktor.
„Storming the Residence“ steht gleich im Anschluss bereit um nachzusetzen. Deutlich Old School lastiger wird hier umgerüstet. Altbacken klingt aber das Stück dennoch nicht. Sehr wutentbrannter, speediger Track der hier mit viel Feuer unterm Hintern dahin schrettert. Ohne wenn und aber wird hier ein Programm vollzogen das allen Bangerfetischisten gefallen wird.
Das längste Stück „Act of Creation“ steht nun zum Schluss und geleitet uns aus dem Album. Begonnen wird mit einer eher ungewohnten Blast Beat Attacke, bevor man etwas umjustiert und wieder thrashigere Gefilde aufsucht. Irgendwie beschleicht mich das Gefühl das die Jungs uns hier noch ein kleines konzeptionelles Stück bieten wollen. Dieser Gedanke kommt dadurch auf, weil der Song mit mehreren steigernden Passagen durch die Boxen schallt. Auch legt man wieder ein kleines Augenmerk auf einige Death Metal Elementen und diese wurden satt in die einzelnen Passagen des Songs, genauso wie viele Melodieeinschläge eingeflochten. Auch kleinere Messerspitzen aus dem melodischen Black Metal Bereich sind raus zu hören. Diese sind aber eher hauchzarter eingesetzt worden, sind aber doch merklich erkennbar.
Fazit: Wirklich Tolles Album, das vielen Fans in den Genrebereichen Death und Thrash Metal gefallen dürfte. Auch ist das Langeisen nicht unbedingt für Old School Metaller alleine, nein auch jüngere Generationen der Metal Fraktion werden hier sehr schnell fündig.

Metal Inside

http://www.metal-inside.de
von Lars

Bevor Carsten Schluch im Jahr 2007 ACT OF CREATION ins Leben rief, war er bei E605 aktiv, einer Truppe, die es nicht weit gebracht hat und demzufolge auch nur den Wenigsten bekannt sein dürfte. Der Nachfolgeband, die Schluch zusammen mit Kai Hennings betreibt, sollte dieses Schicksal nicht ereilen, zu gut ist das, was hier aus den Boxen tönt, und zudem ohne Labelsupport und Deal kredenzt worden ist. "Secret Memoirs Of A Forced Fate" ist eine wirklich gelungene Mixtur aus Death, Thrash- und Groove Metal, die durch die Bank überzeugen kann. Textlich hat man sich ein ebenso interessantes wie dunkles Konzept erdacht. Das Album dreht sich um Jordan Flagg, der durch eine Gehirnwäsche im Auftrag eines Konzerns zum Attentäter wird und später durch die Folgen einer Kopfverfletzung sein wahres Ich wieder findet. Die Story ist einigermaßen heftig und das zeigt sich dann auch in der Musik. ACT OF CREATION setzen auf Wucht und lassen ordentlich fliegen, beweisen aber, dass sie trotz aller Aggression nie die Kontrolle verlieren und auch feine Melodien und Überraschungsmomente in ihre Songs zu implementieren verstehen.
Ein feines Debüt ist das hier, was mittlerweile auch vollkommen zu recht von einem Branchenriesen vertrieben wird. Für faire 8 europäische Währungseinheiten sollte man ACT OF CREATION die verdiente Chance geben.


Musikreviews.de

http://www.musikreviews.de/
von Benjamin Feiner

Den hessischen Melodic-Deathern E 605 war nicht gerade eine lange Haltbarkeitsdauer beschert. Irgendwann 1997 brachte man mit „Brainscan“ eine EP heraus, 2002 dann das Debutalbum „Behind The Face“. Kurze Zeit später verlieren sich die Spuren in den Weiten des Internets.
Hauptverantwortlicher war ein gewisser Carsten Schluch, der sich nun mit seinem ehemaligen Bandmate Kai zusammengetan und ACT OF CREATION aus den Überresten von E 605 geborgen hat. Mit Freunden und Gästen hat man schließlich das „Debut“-Album „Secret Memoirs Of A Forced Fate“ aufgenommen, das nicht nur erstaunlich professionell produziert wurde, sondern auch um ein textliches Konzept einer Geschichte mit Handlung, Protagonist, Intro und Outro aufgebaut ist. Im Großen und Ganzen geht es um unsere zukünftige Welt und einen Typen namens Jordan Flagg, der nach einer Gehirnwäsche und einem von ihm angerichteten Massaker sein eigentliches Schicksal realisiert und sich gegen seine „Herrscher“ auflehnt. Im Grunde also nichts Neues oder lyrisch Anspruchsvolles, aber glücklicherweise beeinflusst die Story das Hörerlebnis zu keiner Sekunde.
Man spielt immer noch die gleiche Mucke wie vor acht Jahren. Straffes Zusammenspiel aus knalligem Thrashmetal und Florida-Death-Einflüssen, das von der Band als „intense Death Thrash made in Germany“ gepriesen wird. Klassischen Gussstahl aus der Bay Area der 80er Jahre (TESTAMENT) findet man zu genüge in Tracks wie „Arbitrary Arrested“ oder „Storming The Residence“, ansonsten lässt man wenig moderne Einflüsse zu. Das Spiel zwischen CS’ gewaltigen Riffs und dem präzisen Drumming von Dread sorgt für unfreiwillige Mattenschwinger und simple aber mitgröhltaugliche, melodische Leads und Shouts von Sänger J.F. In „Beyond The Archipelagos“ oder „Haunted By Visions“ (das fast schon elegisch beginnt) lockert die etwas gleichförmige Basis auf und macht „Secret Memoirs Of A Forced Fate“ zu einem richtigen Schmankerl für Freunde verzwickter Nackenzertrümmerer.
Fies und todesbleilastig wird’s mit „Fields of Death“ und „Cursed“, Tracks, die ihren Abschluss in der BOLT THROWER- und VADER-Schule gemacht haben. Nur von platten Blastbeats lässt man die Finger (Ausnahme: Das Intro von „ACT OF CREATION“) – auch gut so, denn die zerstörerischen Grooves und das abwechslungsreiche Drumming stehen ACT OF CREATION sowieso besser als straightes Snaregekloppe.
Besch... eiden ist nur der sterile Sound, der das Album zeitweise sehr kühl und glattgebügelt wirken lässt. Hätte man stattdessen in gesangliche Variabilität und mehr Wärme und „Dreck“ in den Gitarrensound investiert, wäre „Secret Memoirs“ noch ein Fünkchen besser und die Endnote noch ein bisschen höher ausgefallen.
FAZIT: Mir wurde vor Kurzem klar, woher ACT OF CREATION ihren Namen haben, denn das nächste Album steht schon für nächstes Jahr im Geburtskanal und soll angeblich genauso gut werden wie „Secret Memoirs Of A Forced Fate“. Hoffen wir’s mal, denn der Erstling von Carsten Schluchs wiederauferstandenen E 605 kann überzeugen und gibt den Fans das, was sie wollen: hochintensiven (sic!) Thrash- / Deathmetal aus Deutschland, dessen Konzeptcharakter zwar für Fragezeichen sorgt, musikalisch aber umso heftiger durch die Trommelfelle bläst. Sollte man reinhören, wenn man auf eher kopflastigen, heftigen Metal abfährt.
Das Album kann man für 8 Euro auf der Myspace-Seite der Band abgreifen.
Bewertung : 11/15


Planet Heavy Metal

http://www.planetheavymetal.de
von madrebel

Neuer Bandname, aber alte Gesichter, das sind "Act of Creation", die aus "E605" hervorgegangen sind und im Untergrund durchaus einen Namen hatten. Nun, die Jungs haben hier ein richtig geiles, in Eigenregie aufgenommenes Stück Thrash Metal aufgenommen, der an allen Ecken und Enden grooved und fett aus den Boxen böllert. Gleichzeitig hat man eine Story für das Album erdacht. Und zwar handelt es von einem ehemaligen Kämpfer gegen das unterdrückerische System der Großkonzerne, die missbilligende Personen verschleppt und sie durch Gehirnwäsche umprogrammiert und für die Zwecke des Konzernes kämpft. Durch eine Verletzung erlangt er seine alte Erinnerung zurück und fängt irgendwann an, den Spieß umzudrehen. Das ganze ist richtig geil umgesetzt und die Intensität der Musik ist echt der Hammer. Die Band hat hier ein echtes Schmankerl aufgenommen und auch wenn hier und da ein paar langatmige Momente aufkreuzen, ist diese Platte doch ein echt geiles Stück Thrash geworden.
Vollkommen lohnenswert und für 8€ auf der Homepage der Band erhältlich. Sollte man echt gehört haben !

 

Metal.de

http://www.metal.de

ACT OF CREATION ist eine Thrash Metal-Band, die mit "Secret Memoirs Of A Forced Fate" ihren Einstand feiert. Die CD ist ein Konzeptalbum über einen Mann, der von einem Konzern durch eine Gehirnwäsche als Attentäter missbraucht wird und nach einer Kopfverletzung sein Erinnerungsvermögen wiedererlangt. Starker Tobak, den ACT OF CREATION da bieten, auch in musikalischer Hinsicht.
Denn die Band bedient sich sowohl bei Oldschool-Thrashern wie CONTADICTION als auch im Death Metal-Bereich wie zum Beispiel BOLT THROWER oder (mit Abstrichen) HEAVEN SHALL BURN. Herausgekommen ist ein recht plättendes Hörerlebnis: Schlagzeug und Rhythmusgitarre legen den druckvollen Soundteppich, während die Leadgitarre ab und zu einfache Melodien spielt. Die Rhythmen sind meist ebenso einfach gehalten, dafür aber effektiv. Es stampft und groovt nämlich an allen Ecken und Enden.
"Arbitrary Arrested", der erste Song auf der Platte, bietet Thrash Stakkato-Akkorde en masse. Dabei gelingt es ACT OF CREATION, sowohl klassische als auch moderne Thrash Elemente in den Song einzubinden. Der Refrain klingt sogar etwas nach Hardcore. Mit "Beyond The Archipelagos" zeigt die Band, dass sie auch Melodien in ihre Songs einbauen kann. Statt den üblichen Shouts und Growls grölt der Sänger aus voller Kehle, was gut zum mitreißenden Sound passt. "The Fields Of Death" pladdert in BOLT THROWER-Manier gut los und lässt den billig klingenden Schlachtenlärm am Anfang schnell vergessen.
So nett das Gepladder auch ist, dadurch ähneln sich die Songs recht stark. Lied Nummer Vier und Sechs etwa haben ein verdächtig ähnliches Anfangsriff. So hat sich neben einigen guten Songs auch der ein oder andere Mittelmäßige auf das Album geschlichen. Außerdem sind einige Lieder recht lang geraten, ohne dass die minimalistischen Riffs die Längen tragen könnten. Etwas mehr Beständigkeit in der Qualität und ich hätte guten Gewissens mehr Punkte geben können.
So ist "Secret Memoirs Of A Forced Fate" eher ein Fall für Genrefans oder Liebhaber der genannten Referenzen. Für 8 Euro können sich diese das Album auf der MySpace-Seite der Band bestellen.
Bewertung: 6 von 10 Punkten

Obliveon

http://www.obliveon.de

Nachdem sich die hessischen Death Metaller „E 605“ 2007 auflösten, gründete sich aus dem Überbleibsel dieser Band, genauer gesagt aus Gitarrist Carsten Schluch , direkt eine neue Formation, die nun im Jahre 2010 ihr Debütalbum vorlegt. Statt lupenreinen Melodic Death Metal, gibt es eine etwas stärker an traditonellen Florida Death Metal und reinen Thrash angelegten Variante, die überraschend erfrischend und auch sehr sauber produziert wurde. Hinzu kommen auch noch einige Elemente aus dem Metalcore und dem Hardcore die geschickt in den Sound integriert wurden. So bietet die Band auf den knapp 45 Minuten wirklich eine gelungene musikalische Mischung aus derben Parts, die sich vor allem durch starke Thrash Riffs ausdrücken und bei denen auch durchaus das Tempo mal extrem angezogen wird, und wieder recht melodischen Parts die sich vor allem durch ein sehr abwechslungsreiches Gitarrenspiel auszeichnen. Dabei hat die Band wirklich ein gutes Gefühl für stark klingende Passagen die sich zwischen groovigen Parts und durchaus extremen Parts bewegen, die durch den flexiblen Gesang von Sänger J.F. immer passend unterlegt werden. So ist Act of Creation ein durchaus gutes Album gelungen dem vielleicht so etwas die Überraschungsmomente fehlen, da man sich doch immer recht stark an den Vorbildern orientiert, aber im Punkte Songwriting und Produktion in nichts zurücksteht und durchaus einige gute Momente auf dem Album zu bieten haben wie das starke „Arbitrary Arrested“ oder das klasse "Beyond The Archipelagos", das etwas melodischer aus den Boxen kommt. Ein Antesten lohnt sich auf jeden Fall !
Bewertung: 7 von 10 (TE)

Fatal Underground

www.fatal-underground.de
von Danny B.Helm

Nach kurzem Intro "The Observation" (Track 1) gehen ACT OF CREATION mittels Thrash Attitude - und echt abgefahrener Gesangsstimme mit "Arbitrary Arrested" (Track 2) mit einer Thrash Walze voran, daß es nur so in den Ohren klingelt. Thrash Metal mit leichtem Ministry - / Prong Einschlag. Daß man ordentlich Ärsche treten will, zeigt auch das folgende mit z.T. Death Metal Vocals versetzte "Instructions" (Track 3), das tempomäßig ordentlich Feuer speit. Gerade das Wechselspiel des Gesangs hat so ein gewisses Etwas, das zu begeistern weiß -> "Beyond the Archipelagos" (Track 4) Musikalisch - handwerklich gibt`s hier echt nichts zu meckern, zumal die Double Bass Salven das Gaspedal ordentlich durchtreten. Daß man aber nicht nur stur auf hohes Tempo setzt, zeigt die Midtemponummer "The Fields of Death" (Track 5), bei der etwas Nähe zu Amorphis aufkommt. Überhaupt brillieren ACT OF CREATION mit diversen Einfluss - Nuancen, so fühlt man sich leicht an Slayer erinnert, wenn man die Gitarre bei "At Hell`s Door" (Track 6) ein wenig verfolgt. Fies stampfend kommt das gnadenlose Bollwerk bei "Cursed" (Track 8) um die Ecke. Dieser Song dürfte Live die Nackenmuskeln strapazieren ;-) . Und kurz vor Ende noch `n Schluck Old School Thrash, der gefangen nimmt -> "Storming the Residence" (Track 9) - mehr davon ! Warum man beim letzten Stück "Act of Creation" (Track 10) dann anfangs auf Black Metal Stil setzt, entzieht sich meinem Verständnis ... zumal der fließend - schnelle Übergang in den Midtempo Thrash doch eindeutig die Stärken dieser Band aufzeigt, die zum Schluß nochmal tiefe Growls einstreuen. Übrigens sind auch einige illustre Gäste mit am Start ... aber das checkt Ihr am Besten selbst ;-) - es lohnt sich !
Alles in allem ein verdammt fettes Album - für die Thrash Gourmèts unter Euch eine Perle für die heimische Sammlung !

Metalblog

www.metalblog.de
von Joscha Wagner

Und ab in die vierte Runde könnte man wohl meinen. Seit Freitag halte Ich das neueste Meisterwerk von Carsten Schluch in meinen Händen. Die neue Scheibe trägt den Titel: “Act of Creation – Secret Memories Of A Forced Fate”. Nach 3 CDs mit E605 beschreitet C. Schluch nun einen mutigen Weg. In kompletter Eigenproduktion stampfte er und Kai in nur knapp 2 Jahren ein neues Projekt aus dem Boden. Alle Tracks wurden im privaten “Cursed Studio” aufgenommen und zwar von insgesamt rund 10 Musikern.
Dieses Werk hat es in sich! 10 Tracks mit einer Gesamtspielzeit von 44 Minuten erwarten Euch hier. Das Album im gesamten beschreibt die Geschichte des fiktiven “Jordan Flagg”, einem Familienvater der durch einen Korrupten Großkonzern entführt wird.
Zum Killer ausgebildet erlangt er nach einer Gehirnwäsche langsam sein Bewusstsein wieder und beginnt sich gegen seine Aufttraggeber aufzulehnen.
Musikalisch lässt sich die Richtung der Scheibe als “Hochintensiven Death Trash” einordnen. Interessant an dieser Einordnung ist allerdings, dass durch die persönliche Note eines jeden Gastmusikers ein unverwechselbares Meisterwerk geschaffen wurde. Auch qualitativ lässt die Scheibe nahezu keine Wünsche offen. Gemastert vom deutschen Tonmeister “Eroc” erhält sie trotz der Eigenproduktion einen hochprofessionellen Ton. Was zusätzlich positiv vermerkt werden muss, sind die hochqualitativen CD-Cover sowie das beiligende Band-Infoblatt, was weiß Gott nicht selbstverständlich für eine Eigenproduktion ist.
Insgesamt kann ich nur positive Endworte abgeben. Vor allem der Einfluss der Gastmusiker macht die Platte so lecker, ohne natürlich die Leistung des Erschaffers, C.Schluch hemmen zu wollen. Außerdem sind 8€ für eine dearart qualitative Platte kein Vermögen, eher ein Schnäppchen!
Fazit: Absolut zu empfehlen für jeden Freund der härteren Gangarten.
Bewertung: 9/10


Vampster Webmag

vampster.com/
von agony&ecstasy

ACT OF CREATION bewegen sich stilistisch irgendwo im weiten, von vielen, vielen, vielen Bands bearbeiteten Acker zwischen Thrash und Death Metal. Zeitgemäßer Death Thrash mit düsterer Grundstimmung. Und wie so viele machen sie ihren Job dabei gar nicht schlecht, besser als viele könnte man sogar sagen. Gut produziert ist die Scheibe, spielen können die Jungs definitiv auch und zu allem Überfluss hat man sich auch noch ein nettes Dark Future-Konzept für die Texte ausgedacht. Da ist man bei mir ja genau an der richtigen Adresse. Auch BOLT THROWER hört man im Hause ACT OF CREATION ab und zu mal, zumindest hinterlässt "The Fields Of Death" diesen Eindruck bei mir. Und ganz ehrlich, der Songtitel würde auch gut zu den Briten passen. Richtig klasse ist auch "Cursed" mit seinem saucoolen Riff. Das einzige, an dem man Kritik üben muss ist leider der Gesang, der auf Dauer doch arg anstrengend ist.
Ansonsten ist "Secret Memoirs Of A Forced Fate" eigentlich ne Runde Sache die zwar nicht zu den ganz großen Highlights des Undergrounds zählt, sich aber durchaus von den Massen der Mittelmäßigkeit abheben kann.

Visions Underground

www.visions-underground.com/
von Sören

Mit Act of Creation haben wir es sogesehen nicht mit neuen Gesichtern, sondern viel mehr mit alten Hasen zu tun, denn nicht nur Kopf der Formation Carsten Schluch als auch Bandkollege Kai spielten einst zusammen in einer Gruppe namens „E 605“, dessen Durchbruch allerdings stets auf sich warten lies. Es erschienen zwar eine EP im Jahr 1997 und ein Album im Jahr 2002, der große Erfolg blieb allerdings aus. Mit Act of Creation starten die zwei einen neuen Versuch und holen sich gleich sogar einige bekannte Gesichter mit ins Boot. So kamen beispielsweise Thogarma von „Decision To Hate“ oder Dani von „Lay Down Rotten“ zur Hilfe um den Jungs als Gastmusiker ein bisschen unter die Arme zu greifen. Dies stellt allerdings nicht die einzige Besonderheit dar, denn auf “Secret Memoirs Of A Forced Fate” wird textlich nicht eine Thematik nach der andern durchgekaut, sondern steht hier vielmehr eine komplette Geschichte hinter den Tracks, welche sich durch das ganze Album zieht. Die Geschichte spielt im Jahr 2022. Die Grenzen zwischen Arm und Reich sind klar abgesteckt und ein Großteil der Bevölkerung scheint von „Oben“ kontrolliert zu sein. Das besondere Augenmerk gilt einem Mann namens Jordan Flagg, der sich gegen den Terror der Großkonzerne auflehnt, nachdem er ein Massaker anrichtet und sich aufgrund eines Kopfschusses wieder an sein eigentliches „Ich“ erinnert. Ich persönlich finde die Story ein bisschen zu spärlich, allerdings beeinflusst sie den Hörer nicht sonderlich. Man kann schließlich auch „einfach nur“ Musik hören. Musikalisch geht es bei Act of Creation in Richtung Thrash Metal mit einigen Death Metal-Einflüssen, wobei man sich erkennbar am Bay Area Thrash der Marke „Testament“ orientiert. Für die etwas härteren unter euch sollte der letzte Track des Albums eine gelungene Alternative darstellen, da hier auch mal die guten alten Blasts zum Einsatz kommen und es gesanglich auch ein wenig härter zugeht. Besonders gut gefällt mir auf “Secret Memoirs Of A Forced Fate” die saubere Zusammenarbeit zwischen Gitarren und Drums, welche nötigen Druck aufbauen. Ein wenig ätzend ist allerdings, dass einige Tracks ziemlich monoton auf mich wirken und der Gesang an manchen Stellen nicht abwechslungsreich genug ist.
Insgesamt liegt hier ein super produziertes Album vor, das nur so zum bangen auffordert. Daumen hoch!
8/10 Punkte


Nocturnal Hall

http://www.nocturnalhall.com
von Dajana

Nach dem spirituellen Dahinscheiden von E 605 im Jahre 2004 hat sich Mastermind Carsten Schluch nebst Kompagnon K@i und zwei weiteren Musikern einem neuen kreativen Prozess hingegeben: dem ACT OF CREATION, welches nun mit Secret Memoirs Of A Forced Fate ein erstes physikalisches Ergebnis hervorbringt. Musikalisch bleibt man sich derweil auf dem Debüt treu. In ACT OF CREATION hat man lediglich die stilistische Bandbreite ein wenig erweitert, variiert, verfeinert und weiter ausgearbeitet. Secret Memoirs Of A Forced Fate präsentiert einen modernen Mix aus Thrash und Death Metal mit gelegentlichen Core-Einflüssen. Ganz diesem Profil entsprechend gibt es somit jede Menge headbang-tauglicher Grooves und Rhythmen, treibendes Riffing, Breaks und im Ohr hängenbleibende Hooklines (wenn auch manchmal unangenehm, weil überstrapaziert). Der Gesang variiert von tiefen Growls zu Core-üblichen Geschoute und zaghaft klarem Gesang. Die Songs treten verdammt kräftig in den Allerwertesten, insbesondere der Mittelteil aus The Fields Of Death, At Hell’s Door (was im Übrigen ziemlich nach Hypocrisy klingt), Haunted By Visions und Cursed haben es mir angetan. Auch die Produktion ist brutal und passt perfekt zur Intention der Scheibe. Rein technisch oder handwerklich gibt es an Secret Memoirs Of A Forced Fate rein gar nix auszusetzen, hier waren versierte Musiker am Werk. Man merkt den Jungs durchaus an, das sie versuchen, ihrem Genre ihren eigenen Stempel aufzudrücken und somit ein bisschen herauszustehen. Ganz gelingt das noch nicht, dafür klingen zu viele Parts noch zu stereotyp.
Insgesamt betrachtet haben ACT OF CREATION hier ein beachtliches Debüt abgeliefert!

 

Burn Your Ears

http://www.burnyourears.de
von Manuel

In einer nicht allzu großen Stadt im westlichen Hessenland gab es die Melo-Deather
E 605, von denen zwei Mitglieder bei LAY DOWN ROTTEN tätig wurden. Doch die Materie hat sich wieder in einem Kreations-Akt neu zusammengesetzt und möchte uns nun mit ihrem Debüt laut Infoblättchen eine reinknallen. Die Scheibe erzählt von einem Typen namens Jordan Flagg, der erinnerungslos für mörderische Machenschaften einer Firma eingesetzt wird, bis seine Gedanken wiederkehren. Dementsprechend wird das Werk eingeleitet mit einer kurzen Sequenz, die aus einem futuristischen Thriller stammen könnte.
In halbmodernem Sound knattern die melodischen Riffs zu melodischem Geschrei, das mit ordentlich Pfeffer im Hintern zu Beginn serviert wird. Das folgende „Arbitrary Arrested" packt eine etwas härtere Keule aus, kräftige Growls mischen sich dazu, wobei der Hang zur Melodie nicht verloren geht. Besonders in „Beyond The Archipelagos" kommt ein schmissiger Refrain gut zur Geltung, was bei einer Live-Performance sicher recht gut funktioniert. Auch wenn es nicht sehr oft vorkommt, aber ab und zu stört mich ein wenig, wenn die Gesangslinie und die Gitarrenarbeit das gleiche nebeneinander her dudeln. Manches Solo hat auch einen merkwürdigen Charakter oder es könnte sich jemand an der Thrash-Stimme stören – doch das könnte auch bei TESTAMENT passieren, welche die Jungs als Referenz angeben.
Hitverdächtig sind längst nicht alle Songs auf der Scheibe und ich muss gestehen, dass beim ersten Durchlauf mein Interesse noch nicht geweckt war, was sich aber nach ein paar Umdrehungen geändert hat. Manche Abschnitte des wohlklingenden Keifens kommen mir recht ähnlich vor, andererseits gibt es insgesamt bei den Vocals genügend Abwechslung.
Schwere Grooves wie von KATAKLYSM oder melodischer moderner Thrash wie bei SUSPERIA findet sich in der erquickenden Mischung harmonischen Todesbleis.
Für eine Untergrund-Band ist der zeitgemäße Sound nicht von schlechten Eltern und wie angekündigt, kann man sich von ACT OF CREATION wirklich ganz nett eine reinknallen lassen.
Bewertung: 7/10


Possessed Magazin

von Meden http://www.possessed.de

Act of Creation existieren bereits seit dem Jahre 2007, aber gehört hatte ich den Namen bis dato noch nicht. Bisher wurde ja auch noch nichts veröffentlicht unter diesen Namen. Der Name ist neu, aber die Musiker sind schon länger im Geschäft. Die Vorgängerband "E 605" dürfte den meisten ja noch ein Begriff sein. Die waren ja im Underground relativ angesagt. Nachdem Dani und Timo in Richtung Lay Down Rotten abgedriftet sind, sassen CS und Kai nicht heulend herum, sondern suchten sich neue Musiker und so wurde "Act of Creation" gegründet. 10 Songs erwarten euch und der Sound von "E 605" wurde erweitert. Die vier Burschen haben sich wirklich Gedanken über ihren Stil gemacht. Textlich wurde ein Konzept erstellt, die Produktion klingt ordentlich und ist druckvoll, einige Gastmusiker haben sich verewigt, u.a. Dani von Lay down Rotten und Rene von Accuser und so geht man konsequent den eigenen Weg. Dieser Weg wird durch die Liebe zur Musik deutlich. Nach einem kurzen Intro geht der Spass los und gleich der beste Song eröffnet die musikalische Darbietung. "Arbitraty arrested" knallt gut los und liefert eine gute Mischung aus Thrash und Death Metal ab, wobei der Thrash Anteil schon überwiegt. So zieht sich der Spass durch das ganze Album und der ein oder andere Neckenbreaker ist definitv dabei. Der recht rauhe, trashige Gesang ist zwar anders und gewöhnungsbedürftig, klingt aber nach einer kurzen Orientierung recht cool. Melodien werden auch verbraten und man versucht, eine gewisse Spannung aufzubauen und abwechslungsreich zu klingen, was auch überwiegend der Fall ist. Beim ersten Mal durchhören fand ich das Zeug echt relativ langweilig, aber nach drei mal hören klingen Songs wie "Instructions" oder " At hell`s door" echt interessant, obwohl sie über fünf Minuten gehen.
Gute Thrash Attacken mit Death Parts und geilem Riffing. Anchecken !!!


Metal Glory

http://metalglory.eu
by Armin

Nach dem Split von E 605, als zwei Mitglieder zu LAY DOWN ROTTEN wechselten, machten die verbliebenen CS und Kai als ACT OF CREATION weiter. Nach eigener Aussage führen sie den unter E 605 eigeschlagenen Weg konsequent weiter. Das heisst konkret, dass den Hörer eine Mixtur aus Melodic Death Metal und Thrash Metal erwartet. Und so reichern sie ihren Death Metal bei „Beyond The Archipelagos“ und „At Hell’s Door“ mit einigen schönen Melodien an. Tracks wie „The Fields Of Death“ und „Cursed“ hingegen müssen auf dieses Extra verzichten und tönen mehr so trocken wie von VADER oder BOLTTHROWER beeinflusst durch die heimischen Boxen. Wie schon eingangs erwähnt wird der Thrash Metal ebenfalls bedient. Hier höre man sich mal „Arbitrary Arrested“ und „Storming The Residence“ an, die deutliche Erinnerungen an die Bay Area-Vorbilder aufkommen lassen. Textlich handelt es sich bei „Secret Memoirs Of A Forced Fate“ um ein Konzeptalbum. Es wird die Geschichte eines Menschen erzählt, der nach einer Gehirnwäsche von einem korrupten Konzern als Killer eingesetzt wird. Nach einem selbst erlittenen Kopfschuss kehrt jedoch die Erinnerung zurück und er beginnt gegen seine Auftraggeber zu kämpfen. Die CD kann für 8 Euro bestellt werden.
Bewertung: 6,5 Punkte